Kamasutra
Kamasutra ist die Bezeichnung für das altindische Lehrbuch der Liebe, seine Begründung wird auf das 2te Jahrhundert vor Christus datiert. Im Kamasutra geht es vorrangig darum, sexuelle Erfüllung zwischen Mann und Frau zu erfahren. In dem Lehrbuch werden diverse Liebestechniken systematisch genau beschrieben und mit Abbildungen verständlich gemacht. In Indien gilt die genaue Kenntnis des Kamasutras weder als obszön, noch als unpfleglich, sondern als eine hohe Kultur. Wer das Kamasutra kennt und praktiziert gilt in Indien als gebildet. Fünf Sinne werden im Kamasutra im wesentlichen zur Geltung gebracht: das Fühlen, das Hören, das Schmecken, das Berühren und nicht zuletzt der Anblick. Der Liebesgenuss ist ein zentrales Thema des Kamasutras, denn hierbei steht der Genuss des Liebesakts mit allen Sinnen im Vordergrund. Im Kamasutra werden Männer und Frauen in jeweils drei Kategorien unterteilt: Männer werden in Hasen, Stiere und Hengste unterschieden und Frauen in Gazellen, Stuten und Elefantenkühe. Die Unterteilung erfolgt nach der Größe der Geschlechtsorgane, so ist beispielsweise die Verbindung zwischen Hase und Gazelle besonders reizvoll. Der Geschlechtsakt wird in den aktiven Part des Mannes und den passiven Teil der Frau unterteilt. Vollzieht man den Akt der Liebe, nach der Lehre des Kamasutras, so sollen Aktiv und Passiv miteinander verschmelzen und eine Einheit bilden. Das Ergebnis dieser Kunst soll es sein, dass der Mann die Frau vollends befriedigt. Im westlichen Teil der Welt gewinnt das Kamasutra immer mehr Bewunderer, denn es vermittelt, dass Sex nichts einseitiges sein ist, nicht nur 10 Minuten dauert und beide Komponenten Spass und Befriedigung erlangen sollenhaben. Das Kamasutra bietet viele Wege sich und seinen Partner neu zu fühlen und zu begehren.
Weitere Begriffe mit K:
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